Als unsere Sechsergruppe kurz vor dem vereinbarten Termin aus dem Dunkel der Station Landungsbrücken in das strahlende Licht der Elbsonne tröpfelte, waren wir uns sofort einig: das ist er. Martin stand dort mit seiner bunten Mütze und musterte uns freundlich, aber hanseatisch taxierend. Aber wo war Heidrun? Am Fuße der Treppe auf der Suche nach uns und mitten in einem Schnack. Nach der lockeren Begrüßungs- und Vorstellungsrunde sowie einem kurzen Abgleich der Vorkenntnisse und Erwartungen zu unserem Greet ging es schon los. Bei den Sehenswürdigkeiten und auf den Wegen dahin wechselten sich Martin und Heidrun mit interessanten Erläuterungen ab. Oft ergab es sich aber auch, dass wir uns in wechselnder Zusammensetzung mit einem der beiden über die großen und kleinen historischen und aktuellen Hamburger Themen austauschen konnten. Das war es: Das Gefühl, von Freunden mit Stolz, aber auch manchmal mit einem kritischen und humorvollen Blick durch Ihre Heimatstadt geführt zu werden. Selbst ein ausgiebiger Teppichhandel („wir messen zu Hause noch mal aus…“) sowie ein Stopp an der fantastischen Kuchentheke in der St. Jacobi Kirche brachte zwar den Zeitplan vollends aus dem Ruder, nicht aber unsere Gastgeber aus der Ruhe. Nicht nur uns, sondern offensichtlich auch Heidrun und Martin bereitete dieser Tag Freude. Ein großer Dank an die beiden von Anne, Manfred, Sabine, Hans-Peter, Bettina und Dieter!

Bildquelle: Eigenproduktion