Wie kann ich selber Greeter werden? 

Jahr für Jahr besuchen mehr als fünf Millionen Menschen unsere Stadt und damit liegt Hamburg hinter Berlin und München auf Platz drei im deutschen Tourismus. Eine Fülle von kommerziellen Dienstleistern zeigt den Besuchern die touristischen Attraktionen und unzählige Reiseführer in Buchform vermitteln viele Details über unsere Stadt. Aber wie man in Hamburg lebt und wie Hamburg „tickt“, steht nicht in den Reiseführern.

 

Wir, die Hamburg Greeter, wollen die Hamburg-Besucher als unsere Gäste empfangen – so wie wir es mit Freunden und Bekannten tun, die uns besuchen. Wir haben Lust auf die Gäste unserer Stadt, und wir sehen dies als Möglichkeit, uns ehrenamtlich für unsere Stadt zu engagieren. Als Greeter bekommt man sehr einfach zu vielen interessanten Menschen aus unterschiedlichen Städten, Ländern und Kontinenten Kontakt. Man hat die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse anzuwenden und auch zu erweitern. Darüber hinaus können neue Freundschaften entstehen und es findet ein gegenseitiger Kulturaustausch statt.

Du hast Interesse, Menschen aus anderen Städten, Ländern und Kontinenten zu treffen? Dann werde Greeter und bewirb Dich bei uns!

Durch Dein Engagement verlassen Hamburg-Besucher unsere Stadt als Freunde und nicht als gewöhnliche Gäste. Wir freuen uns auf deine Nachricht!

Was sind die Aufgaben eines Greeters? 

Ein Greeter führt Gruppen von 1 bis 6 Personen und sorgt dafür, dass sich die Gäste in Hamburg gut aufgehoben fühlen. Er lässt sie Teil dieser Stadt werden und das bei Wind und Wetter. Er sorgt dafür, dass die Gäste einen einzigartigen und sehr persönlichen Blick auf Hamburg erhalten.

Bei diesem Spaziergang zeigt er ihnen seinen Stadtteil, seine Lieblingsplätze, seinen Wochenmarkt, besondere Läden, historische Gebäude und alles andere, was für ihn Hamburg ausmacht. Er berichtet vielleicht auch über Dinge, die nicht unbedingt in den gewöhnlichen Reiseführern stehen. Er informiert und steht bei Fragen hilfreich zur Seite, z.B.: Wie benutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel, welche Fahrkarte muss ich kaufen, wo befindet sich die nächste Möglichkeit, Lebensmittel einzukaufen, …

Voraussetzungen 

Du lebst gern in Hamburg und willst Deine Begeisterung mit anderen Menschen teilen?

Es gibt nicht viele Voraussetzungen, um ein Greeter zu werden:

  • Du akzeptierst die weltweit gültigen Greeter-Grundwerte („Core Values“) als Basis für Deine Mitarbeit.
  • Du liebst Hamburg.
  • Du hast Interesse, neue Leute kennen zu lernen.
  • Du hast Spaß daran, Menschen durch Hamburg oder Deinen Stadtteil zu führen.
  • Du bist zuverlässig.

Fremdsprachenkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht Bedingung.

Häufig gestellte Fragen 

Was ist ein Greet?

Ein Greet soll anders sein als eine Stadtführung: als Greeter treffen wir die Gäste auf Augenhöhe und interessieren uns auch für ihren Hintergrund. So können aus Gästen Freunde werden.

Wie läuft die Vermittlung der Greets?

Melden sich Gäste auf unserer Website an, bitten wir sie um verschiedene Angaben: Alter, Größe der Gruppe (max. 6 Leute!), Wunschtermin, Sprachkenntnisse, besonderes Interesse usw. Diese Angaben leiten wir in anonymisierter Form an alle aktiven Greeter weiter. Sobald sich ein Greeter gemeldet hat, senden wir dem Gast die Kontaktdaten. Es ist dann Sache des Gastes, den Kontakt mit „seinem“ Greeter aufzunehmen. Wenn sich kein Greeter meldet, schicken wir dem Gast eine Absage.

Wie kommen Gast und Greeter zusammen?

Sobald ein Greeter für eine bestimmte Anfrage gefunden ist, senden wir dem Gast den Namen und die Email-Adresse, um den Treffpunkt (Datum, Uhrzeit, Adresse) zusammen abzustimmen. Eine Kopie der Mail geht an die Greeter. Ab diesem Zeitpunkt sind Gast und Greeter auf sich gestellt…

Wie groß darf eine Gruppe sein?

Alle Greeter arbeiten ehrenamtlich und es geht ihnen darum, die Gäste individuell zu betreuen und die Stadt wie mit einem Freund zu erkunden. Deshalb liegt die maximale Gruppengröße bei 6 Personen. Pro Anfrage wird auch nur eine einzige Gruppe gebildet, die eine Größe von 1 bis 6 Personen hat. Die Gäste kennen sich also immer untereinander.

Was macht ein Greeter?

Als Greeter triffst Du dich mit Hamburg-Gästen und präsentierst ihnen Dein ganz persönliches Hamburg. Du hebst die kulturelle Vielfalt Hamburgs hervor und bringst die Gäste vielleicht auch an Orte, die in keinem Reiseführer stehen und wo sich die Hamburg-Gäste ohne einen Greeter wahrscheinlich nie hinverirren würden. Als Greeter zeigst Du dem Gast die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, Straßenzüge, Plätze, Flohmärkte, die kleinen Shops und Restaurants, die das besondere Flair unserer Stadt oder Deines Stadtteils ausmachen.

Als Greeter zeigst Du den Gästen eben Dein Hamburger Leben und stehst ihnen hilfreich zur Seite.

Ein solcher Greet soll aber mehr sein als eine Stadtführung: Als Greeter treffen wir die Gäste auf Augenhöhe und interessieren uns auch für ihren Hintergrund. So können aus Gästen Freunde werden.

Was muss ich über Hamburg wissen?

Wir Greeter sind alle keine Super-Stadtführer und dürfen auch „Quiddjes“ sein, müssen also nicht in dieser schönen Stadt geboren sein. Aber wir nehmen diese Stadt mit offenen Augen wahr und lernen ständig Neues über sie. Und das können wir an die Gäste weitergeben.

Oder anders gesagt: Wenn Du Dich traust, Freunde nach Hamburg einzuladen und ihnen Dein Hamburg zu zeigen, dann kannst Du das auch mit anderen Gästen tun.

Muss ich als Greeter eine Fremdsprache beherrschen?

Viele Gäste sprechen Deutsch und möchten einen Greet in unserer Sprache. Andere Gäste können wir nur in einer Fremdsprache begrüßen, oft Englisch oder Französisch, aber auch in Spanisch oder Italienisch.
Also: Die Beherrschung einer Fremdsprache ist nicht Pflicht, aber sie erweitert Deinen Spielraum.

Wie ist die Bezahlung geregelt?

Ganz einfach: es gibt keine!

Wir Greeter “arbeiten” ehrenamtlich und bieten die Greets kostenfrei an. Das heißt aber nicht, dass wir nichts dafür bekommen: wir lernen Menschen unterschiedlichster Herkunft kennen, erfahren immer wieder Neues über unsere Stadt, können unsere Fremdsprachenkenntnisse erweitern und eventuell sogar Freundschaften schließen.

Wer nimmt die Greeter denn in Anspruch?
Menschen, die der Blick hinter die Kulissen interessiert, und solche, die sich abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten auch für die Einheimischen und deren tägliches Leben interessieren. Es gibt keine Altersbegrenzungen für einen Greet – wir heißen Jede und Jeden herzlich willkommen!

Die Erfahrung in anderen Städten zeigt: Gäste, die sich bei uns melden, kennen die Greeter-Idee oft aus ihrer eigenen Stadt oder haben den Tipp von Freunden erhalten, die vielleicht selbst Greeter sind.

Wer hilft mir bei weiteren Fragen?

Wenn Du noch weitere Fragen hast, dann schreib uns eine E-Mail an folgende Adresse: info@hamburg-greeter.de und vergiss nicht, auch Deine Telefonnummer mitzuteilen.

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