St. Pauli Greet mit Hartmut


St. Pauli auch mal abseits des bekannten Touristen-Rummels erleben – das hat uns als eine Gruppe von Hamburg-Vorstädtlern gereizt.

Über einen Tipp kamen wir darauf, uns bei den Hamburg-Greetern zu melden. Das ging über die Homepage des Vereins äußerst schnell und problemlos. Kurz das Anfrageformular ausfüllen, wegschicken – und fertig! Schon zwei Tage später meldete sich Hartmut, der als Mitbegründer des St. Pauli Museum ein intimer Kenner dieses lebendigen, aber auch im Umbruch begriffenen Stadtteils ist.

Wir verabredeten uns bei den Landungsbrücken. Dort erwartete uns ein gut aufgelegter Hartmut, der sich schon eine passende Route für uns überlegt hatte. Was dann folgte, war eine Reise durch die Geschichte St. Paulis, in der bekannte, aber auch unbekannte Künstler und Mäzene, aber auch Kneipenbesitzer und Investoren eine wichtige Rolle spielen. Der Weg führte aber auch durch Hinterhöfe, kleine Plätze und das ein oder andere Detail am Straßenrand, dass selbst erfahrene Kiezbesucher oft übersehen. Wer achtet schon auf den verzierten Grenzpfeiler zwischen Hamburg und Altona oder auf den überpflasterten Straßenbahnkreisel auf dem Hein-Köllisch-Platz? Hartmut nahm sich auch die Zeit, beim gemütlichen Abschluss in einem alteingesessen St. Pauli-Café (Kafe Absurd) über seine eigenen(Lebens-) Erfahrungen auf St. Pauli zu berichten und die ein oder andere Anekdote aus dem Kiez-Leben zu erzählen. So erlebten wir überaus kurzweilige und interessante Stunden mit „unserem“ Greeter und verabschiedeten uns schließlich mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen.

An dieser Stelle danken wir Hartmut, aber auch den Hamburg-Greetern insgesamt noch einmal für Ihre tolle Initiative!